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	<title>Umwelt &#8211; Jens Jürgen Korff</title>
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	<description>Historiker, Texter, Autor, Wanderer</description>
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	<title>Umwelt &#8211; Jens Jürgen Korff</title>
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		<title>Der Nachhaltigkeitsbericht 2023 der Freien Scholle (Bielefeld), rezensiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2025 11:35:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die »Freie Scholle« ist eine Bielefelder Baugenossenschaft, die in der ostwestfälischen Großstadt seit 1911 Wohnsiedlungen baut und betreibt, ursprünglich für Arbeiterfamilien. Da ich selber dort wohne, liegt es nahe, ihren Nachhaltigkeitsbericht zu lesen. Der erste erschien 2021; nun hat die »Freie Scholle« ihren zweiten veröffentlicht, über das Berichtsjahr 2023. Im Klimablog habe ich eine ausführliche &#8230; <a href="https://jejko.de/der-nachhaltigkeitsbericht-2023-der-freien-scholle-bielefeld-rezensiert/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Nachhaltigkeitsbericht 2023 der Freien Scholle (Bielefeld), rezensiert“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Die »Freie Scholle« ist eine Bielefelder Baugenossenschaft, die in der ostwestfälischen Großstadt seit 1911 Wohnsiedlungen baut und betreibt, ursprünglich für Arbeiterfamilien. Da ich selber dort wohne, liegt es nahe, ihren Nachhaltigkeitsbericht zu lesen. Der erste erschien 2021; nun hat die »Freie Scholle« ihren zweiten veröffentlicht, über das Berichtsjahr 2023. Im <a href="https://klimakurs.org/blog/post/1048">Klimablog </a>habe ich eine ausführliche Rezension veröffentlicht. Erstmals hat die Freie Scholle das Raster des <a href="http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/">Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)</a> genutzt. Die dort abgefragten Kriterien und Kennziffern orientieren sich am Katalog der Global Reporting Initiative (Global Reporting Standards, GRS). Der 77-seitige Bericht ist über die Datenbank der <a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/17153/de/2023/dnk">DNK-Website</a> öffentlich zugänglich.</p>



<p class="has-small-font-size">Foto: der &#8222;Bäckerplatz&#8220; in Bielefeld-Sieker, umgeben von Wohnhäusern der »Freien Scholle«. (C) Korff 2025</p>
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		<title>Spinnerei Vorwärts am Hermannsweg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 15:25:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[KI halluziniert. Ich spinne für Sie: 2025 neu eröffnet am Hermannsweg in Bielefeld!]]></description>
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<p>KI halluziniert. Ich spinne für Sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frische Wortmarken</li>



<li>Schlagkräftige Slogans</li>



<li>Überzeugende Storys für Dienstleister</li>



<li>Faszinierende Projekte für Natur, Soziales, Gesundheit und Kultur</li>
</ul>



<p><a href="https://jejko.de/spinnerei-vorwaerts/" data-type="page" data-id="1317">2025 neu eröffnet am Hermannsweg in Bielefeld</a>!</p>
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		<title>Der hilfsbereite Mensch: Maß und Ökologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 20:39:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[IX Das weiche Wasser:Maß und Ökologie von Laozi bis Paech Kapitel IX des Buches Der hilfsbereite Mensch Schon die Gedanken der frühesten Philosophen der Menschheit im alten China kreisten um den Begriff des rechten Maßes, auch Mäßigung genannt. Sie fragten sich, wie Menschen lernen können, Maß zu halten und nicht die Hütte anzuzünden, in der &#8230; <a href="https://jejko.de/der-hilfsbereite-mensch-mass-und-oekologie/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der hilfsbereite Mensch: Maß und Ökologie“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">IX Das weiche Wasser:<br>Maß und Ökologie von Laozi bis Paech</h3>



<p><em>Kapitel IX des Buches <a href="https://jejko.de/der-hilfsbereite-mensch/" data-type="post" data-id="890">Der hilfsbereite Mensch</a></em></p>



<p>Schon die Gedanken der frühesten Philosophen der Menschheit im alten China kreisten um den Begriff des rechten Maßes, auch Mäßigung genannt. Sie fragten sich, wie Menschen lernen können, Maß zu halten und nicht die Hütte anzuzünden, in der sie saßen, oder das Land zu verwüsten, von dessen Früchten sie lebten. Seit dem 19. Jahrhundert verwenden wir für die gleiche Achtsamkeit den Begriff Ökologie. Das »rechte Maß« zwischen zwei entgegen­gesetzten Haltungen oder Interessen entsteht durch die individuelle Entscheidung eines durch Schaden klug gewordenen Menschen, oder auch dadurch, dass zwei oder mehrere Menschen sich untereinander über Grenzen des Zugriffs und der Macht einigen. Ökologie bedeutet, Lebewesen als Teile der Umwelt zu sehen, in der und von der sie leben.</p>



<span id="more-1130"></span>



<h3 class="wp-block-heading">Maß und Maßlosigkeit in der Antike</h3>



<p>Im antiken China war es der Philosoph <strong>Laozi</strong>, der um 500 v. Chr. – angeblich ein Zeitgenosse des Konfuzius – in seinem vieldeutigen Buch Daodejing (»Das Buch vom Dao und vom De«) den Gedanken des Maßes diskutiert hat. Der überlieferte Text entstand wahrscheinlich erst im 4. Jahrhundert v. Chr. und begründete den Daoismus, auch Taoismus genannt, eine Mischung aus Philosophie und Religion, in der Laozi später selbst als Gott und kosmische Verkörperung seiner Idee vom Dao auftrat.</p>



<p>Dao und De, die beiden Schlüsselworte des Daodejing, sind schillernde, viel­deutige Begriffe. Dao kann man mit Weg, Sinn, Prinzip oder Lehre übersetzen. De bezeichnet das innere Wesen, die innere Natur, die innere Kraft der Dinge, der Lebewesen und der Menschen. Der zentrale Gedanke des Daodejing, der in den Sprüchen des Buches immer wieder auftaucht, ist für Menschen der europäischen Geistestradition, der Bildung, der Technik, der Gestaltung, der Politik (wie Korff) schwer zu begreifen und zu ertragen: Alles wird gut, wenn wir <em>nichts </em>tun, wenn wir <em>nicht</em> eingreifen, wenn wir <em>nichts</em> erforschen und <em>nichts</em> erkennen. Weil wir Menschen zur Maßlosigkeit neigen, unsere Eingriffe die Balance des Dao stören und ohnehin vergeblich sind, weil sie stets Gegenbewegungen auslösen. Das Dao dagegen drängt von selbst zum Ausgleich aller Kräfte und damit zur optimalen Lösung. Laozi nennt diese Tugend Wu Wei, das Nicht-Handeln. Zugleich ist das Wu Wei vielleicht grundlegend für die notwendige ökologische Wende: Wenn wir es schaffen, weniger zu tun und mehr sein zu lassen, könnte das unsere Rettung und die Rettung der Welt sein.</p>



<p>Wo Laozi praktische Anleitung gab, taucht häufig das rechte Maß auf, zumindest sinngemäß. Ganz wie für unsere heutigen Weltprobleme gemacht erscheint Laozis Kritik des maßlosen Wirt­schaftswachstums­ in § 15 des Daodejing:<a href="#_ftn1" id="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a></p>



<p><em>Wer das Dao bewahrt, begehrt nicht Überfülle / Wer nicht Überfülle begehrt / kann erhalten, ohne Neues zu schaffen.</em></p>



<p>Das verweist bereits auf Niko Paechs Botschaft um 2010: Wir können Wohlstand erhalten auch ohne iPhone 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21… In § 43 empfiehlt Laozi den Menschen, ihre Eisen stecken zu lassen und nicht gegen die Natur einzusetzen: (&#8230;)</p>



<p><em><strong>Das Kapitel ist noch nicht öffentlich verfügbar</strong></em> <strong><em>&#8211; aber schon kommentierbar.</em></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a href="#_ftnref1" id="_ftn1">[1]</a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Laudse: Daudedsching. Aus dem Chinesischen übersetzt v. Ernst Schwarz. Leipzig 1978. – Die deutschen Schreibweisen für die chinesischen Namen differieren. Laozi wird auch als Laotse oder Laudse geschrieben.</p>
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		<title>Entsorgung und Recycling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 09:51:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von 1998 bis 2006 war ich Autor beim Harenberg-Jahrbuch Aktuell, und zwar für die Fachgebiete Entsorgung, Klima, Natur und Umwelt. Auch in meinen beiden Umwelt-#Lexika spielten die Themen Entsorgung und Recycling eine große Rolle. Für den Harenberg Verlag habe ich damals z. B. den Streit um die Einführung des Dosenpfands in den Jahren 2002 bis &#8230; <a href="https://jejko.de/entsorgung-und-recycling/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Entsorgung und Recycling“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von 1998 bis 2006 war ich Autor beim Harenberg-Jahrbuch <em>Aktuell</em>, und zwar für die Fachgebiete Entsorgung, Klima, Natur und Umwelt. Auch in meinen beiden Umwelt-#<a href="https://jejko.de/lexika/" data-type="post" data-id="104">Lexika</a> spielten die Themen Entsorgung und Recycling eine große Rolle. Für den Harenberg Verlag habe ich damals z. B. den Streit um die Einführung des Dosenpfands in den Jahren 2002 bis 2006 begleitet und jährlich zusammengefasst. Lesen Sie die unglaubliche Geschichte hier nach!</p>



<span id="more-1078"></span>



<h3 class="wp-block-heading">Dosenpfand 2002/03</h3>



<p>[Auszug aus Harenberg Aktuell 2003]</p>



<p><em>Pflichtpfand auf Einwegverpackungen für bestimmte Getränke (z.B. Bier- und Coladosen), das beim Kauf erhoben und bei Rückgabe der Verpackung zurückerstattet wird. Siehe auch *Verpackungen</em></p>



<p>Nach sechsjährigem Hin und Her wurde zum 1.1.2003 in Deutschland ein Pflichtpfand von – je nach Größe – 25 bzw. 50 Ct auf Einwegverpackungen von Bier, Cola, Limo­nade und Mineralwasser eingeführt. Gesetzliche Grundlage ist die von der konservativ-liberalen Bundesregierung 1991 beschlossene Verpackungsverordnung (*Verpackungen). Sie bestimmt, dass ein D. erhoben wird, wenn der Mehrweg-Anteil an den Getränke­verpackungen (Mehrwegquote) anhaltend unter 72% sinkt. 1997 sank die Mehrwegquote erstmals unter die Marke und sackte wegen eines Preiskriegs im Einzelhandel bis 2002 immer weiter ab.</p>



<p><strong>Klagewelle:</strong> Einige betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Getränke- und Dosenindustrie versuchten 2002 und 2003, die Einführung des D. gerichtlich aufzuhalten. Ihre Klagen und Einsprüche scheiterten jedoch im Juli 2002 vor dem Bundesverwal­tungsgericht, im Dezember 2002 vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden, dem Oberver­wal­tungs­gericht Berlin und dem Bundes­verfassungsgericht, im Januar 2003 abermals vor dem Bundesverwaltungsgericht.</p>



<p><strong>Rücknahmesystem:</strong> Durch den Widerstand einiger Einzelhandelsketten verzögerte sich der Aufbau eines bundesweit geregelten Rücknahmesystems. Deshalb löste der Handel das D. zunächst nur jeweils dort ein, wo die Dose gekauft worden war. Zu diesem Zweck wurden beim Kauf besondere Pfandmarken oder Quittungen ausgegeben. Im Januar 2003 sagten Vertreter der Wirtschaft zu, bis zum 1.10.2003 ein gemeinsames System einzurichten, das die Rückgabe der Dosen an allen Verkaufsstellen ermöglichen soll. Im Juni 2003 zog der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels diese Zusage wieder zurück, weil drei Handelsketten lieber überhaupt keine Dosen mehr verkaufen wollten. Das Bundesumweltmini­sterium einigte sich mit zwei anderen Ketten auf eine Alternativlösung, die etwa 100.000 Verkaufsstellen abdecken soll, vor allem Kioske und Tankstellen. Mehrere Discounter arbeiteten an eigenen Lösungen.&nbsp;</p>



<p><strong>Folgen:</strong> Anfang 2003 fiel der Absatz von Dosenbier sowie Cola und Limonade in Dosen stark ab, überwiegend, weil einige Handels­ketten die bepfandeten Dosen komplett aus dem Sortiment nahmen. Im Januar stieg die Mehrwegquote bei Bier von 75 auf 91%, bei Cola/Limonade von 51 auf 76%, bei Mineralwasser von 68 auf 79%. Davon profitierten vor allem mittelständische Mineralbrunnen und Brauereien.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dosenpfand 2003/04</h3>



<p>[Auszug aus Harenberg Aktuell 2004]</p>



<p>Der Streit um das zum 1.1.2003 in Deutschland eingeführte Pflichtpfand von – je nach Größe – 25 bzw. 50 Ct auf Einwegverpackungen von Bier, Cola, Limo­nade und Mineralwasser ging 2003 und 2004 weiter. Gesetzliche Grundlage ist die von der konservativ-liberalen Bundesregierung 1991 beschlossene Verpackungsverordnung. Sie bestimmt, dass ein D. erhoben wird, wenn der Mehrweg-Anteil an den Getränke­ver­packungen (Mehrwegquote) anhaltend unter 72% sinkt. 1997 sank die Mehrwegquote erstmals unter die Marke und sackte bis 2002 auf 50% ab. Bis Ende 2003 stieg sie wieder auf über 60%.</p>



<p><strong>Rücknahmesysteme:</strong> Unter Bruch einer Vereinbarung mit der Bundesregierung vom Dezember 2002 weigerte sich der Hauptverband der Deutschen Einzelhandels Mitte 2003, ein bundesweit einheitliches Rücknahmesystem für bepfandete Einweg­verpackungen aufzubauen. Die D.-Gegner im Handel (vor allem Metro, REWE und Tengelmann) hofften darauf, dass die EU-Kommission deshalb das D. stoppen würde. Vom 1. Oktober 2003 an musste jeder Händler, der bepfandete Dosen und Flaschen verkauft, auch sämtliche Dosen und Flaschen dieser Art zurücknehmen. Mehrere Unternehmen bauten bundesweite Rück­nahme­systeme auf, die jeweils nur Teile des Handels abdecken (Kioske, Tankstellen, Getränkemärkte, Handelskette Spar u.a.), aber miteinander kooperieren. Zwei dieser Systeme schlossen sich im April 2004 zusammen.</p>



<p><strong>Discounter:</strong> Die Discountketten Aldi, Lidl und Plus sowie die REWE-Gruppe unterliefen die D.-Regelung, indem sie die bepfandeten Einheitsdosen und ‑flaschen aus dem Sortiment nahmen und durch PET-Flaschen mit Sonderformaten ersetzten (Insellösungen). Deshalb mussten sie weiterhin nur die eigenen Flaschen zurücknehmen.</p>



<p><strong>EU-Kommission:</strong> Binnenmarktskommissar Frits Bolkestein drängte bereits im Juli 2003 auf eine Überprüfung der deutschen D.-Regelung, da er wegen des fehlenden bundesweiten Rücknahme­systems eine Diskriminierung ausländischer Getränke­her­steller vermutete. Diese könnten wegen der langen Transportwege keine Mehrwegsysteme anbieten. Nach Verhandlungen zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Kommissions­präsident Romano Prodi wurde das Verfahren mehrmals verschoben; Ende Oktober 2003 jedoch leitete Bolkestein ein formelles Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland ein. Im April 2004 ging das Verfahren in die zweite Stufe: Bolkestein verlangte Änderungen der D.-Regelung binnen zwei Monaten und drohte mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Bundesumweltminister Jürgen Trittin argu­mentierte dagegen, dass gerade die von Bolkestein monierten Insellösungen der Discounter über­wiegend von Importeuren genutzt würden. Aldi z.B. verkaufte in seinen Sonderflaschen belgisches Bier. Das Oberverwaltungsgericht Berlin wies im April 2004 Eilanträge auf eine Aussetzung des D. zurück, da ein Verstoß gegen EU-Recht nicht erkennbar sei.</p>



<p><strong>Folgen: </strong>75% der Bundesbürger begrüßten laut Umfragen im Oktober 2003 weiterhin das D.; 70% kritisierten aber die Umsetzung der Rücknahme im Handel. Nur eine Minderheit wusste, dass dafür nicht die Bundesregierung, sondern der Handel verantwortlich war. 48% gaben an, selber positive Erfahrungen mit Pfandpflicht und Rücknahme gemacht zu haben. 34% gaben an, wegen des D. weniger Dosen und Einwegflaschen zu kaufen als früher. 46% meinten, Straßen und Plätze seien durch das D. sauberer geworden, 50% sahen das nicht so. Vom Rückgang des Dosenabsatzes waren neben der Dosenindustrie vor allem Anbieter von Billiggetränken betroffen, z.B. Pepsi. Wie viele Arbeitsplätze durch das D. bei großen Dosen- und Getränkeherstellern verloren gegangen und bei kleineren Brauereien, Mineralbrunnen und Getränkehändlern mit Mehrwegsystemen neu entstanden waren, blieb umstritten.</p>



<p><strong>Saft und Wein:</strong> Im Februar 2004 wies Trittin darauf hin, dass nach der geltenden Verpackungs­verordnung von 1991 bald auch ein Pfand auf Saftkartons und Weinflaschen eingeführt werden müsse. Er appellierte an den Bundesrat, die von ihm blockierte Novellierung der Verpackungs­verord­nung passieren zu lassen. Nach der Novelle wären Saftkartons und Weinflaschen von der Pflandpflicht befreit. Der Einzelhandel konterte, beim Bier sei die Mehrwegquote wieder über die von der alten Verordnung geforderte Marke gestiegen; deshalb müsse das D. auf Bier alsbald wieder aufgehoben werden.</p>



<p>Siehe auch *Verpackungen</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dosenpfand 2004/05</h3>



<p>[Auszug aus Harenberg Aktuell 2005]</p>



<p>Nach dreijährigem Streit einigten sich Bundesregierung und Bundesrat Ende 2004 auf eine neue Verpackungs-Verordnung und damit auf eine Neuregelung des D., die im Mai 2005 in Kraft trat:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ab 2005 gilt ein einheitliches D. von 25 Cent für jede umweltschädliche Verkaufsverpackung von Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränken, unabhängig von der aktuellen Mehrwegquote.</li>



<li>Ausgenommen bleiben Schlauchbeutel, Getränkekartons und Standbeutel, weil sie als umweltfreundlich gelten, sowie Milch, Wein, Spirituosen und Fruchtsaft.</li>



<li>2006 sollen auch die sog. Insellösungen der Discount-Ketten verschwinden: Sie müssen dann alle pfandpflichtigen Verpackungen zurücknehmen und dürfen sich nicht mehr auf die eigenen Sonderformate beschränken. Die Übergangsfrist hatte der Europäische Gerichtshof mit seinem Urteil vom Dezember 2004 durchgesetzt.</li>
</ul>



<p><strong>Discounter:</strong> Nach Schätzungen des Handelsforschungsinstituts GfK behielten die großen Discounter dank ihrer Insellösungen in elf Monaten des Jahres 2004 etwa 100 Mio. € Pfand ein, weil ein Teil ihrer Flaschen nicht zurückgebracht wurde.</p>



<p><strong>Dosenbier:</strong> Der Absatz von Dosenbier brach 2003/04 durch das D. in Deutschland fast völlig zusammen. Den Vorteil hatten Brauereien mit Mehrwegflaschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dosenpfand 2005/06</h3>



<p>[Auszug aus Harenberg Aktuell 2006]</p>



<p>Zum 1. Mai 2006 traten Änderungen beim D. in Kraft: Die Ausnahmeregel für sog. Insellösungen der Discounter lief aus. Alle Händler müssen seitdem alle Arten von bepfandeten Einwegverpackungen zurück­nehmen, die sie selber verkaufen. Wer also z.B. Getränkedosen verkauft, muss alle bepfan­deten Getränkedosen zurücknehmen; wer Plastikflaschen verkauft, muss alle bepfandeten Plastikflaschen zurücknehmen. Eine Ausnahme gibt es nur für kleine Geschäfte mit weniger als 200 m². Außerdem wurde die Pfandpflicht auf kohlensäurefreie Erfrischungsgetränke (z.B. Eistee, Alcopops) ausgedehnt. Pfandfrei bleiben Säfte, Wein, Milch, Spirituosen sowie umweltfreundliche Getränke­kartons.</p>



<p><strong>Rücknahmesystem:</strong> 2006, neun Jahre, nachdem sich die Pfandpflicht erstmals abgezeichnet hatte,&nbsp; war der Einzelhandel in der Lage, ein flächendeckend arbeitendes Rücknahmesystem einzurichten, die Deutsche Pfandsysteme GmbH (DPG). In den meisten Filialen wurden Rücknahmeautomaten aufgestellt. Um die Kosten dafür wieder hereinzuholen, kündigte der Einzelhandel Preiserhöhungen für Einweggetränke von 10 Ct an.</p>



<p><strong>Mehrwegquote:</strong> Aldi, Lidl und andere große Handelsketten nahmen zum Mai 2006 alle bepfandeten Getränkedosen aus dem Handel.&nbsp; Schon vor den letzten Änderungen beim D. stieg die Mehrwegquote bei Bier von 70,9 % im Dezember 2002 auf 88,8 % im Jahresdurchschnitt 2005; bei Cola und Limonade von 47 auf 54 %. Bei Mineralwasser sank sie dagegen von 66,6 auf 54 %.</p>
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			</item>
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		<title>Mich treibt der Natur- und Umweltschutz nicht erst seit gestern um.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 14:26:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stefanie Terschüren im Interview mit dem KLIMAKURS-Mitgründer Jens Jürgen Korff: Seit wann machen Sie Öffentlichkeits­arbeit für Natur- und Umweltschutz? Auf welche Textprojekte sind Sie stolz? Was können Unternehmer fürs Klima tun? Antworten auf klimkurs.org]]></description>
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<p>Stefanie Terschüren im Interview mit dem KLIMAKURS-Mitgründer Jens Jürgen Korff: Seit wann machen Sie Öffentlichkeits­arbeit für Natur- und Umweltschutz? Auf welche Textprojekte sind Sie stolz? Was können Unternehmer fürs Klima tun? <a href="https://klimakurs.org/blog/1030">Antworten auf klimkurs.org</a> </p>
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		<title>Stadtführer in Aachen, Köln,  Bielefeld und Herford</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:14:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Leidenschaft für das Konzipieren von Stadtführungen begann 1980 in #Aachen. Damals arbeitete ich für die Jusos und für die #Friedensbewegung eine &#8222;antimilitaristische Fahrradrallye&#8220; aus, die im September 1980 auch stattfand und später noch einige Jahre lang wiederholt wurde. Es kamen Führungen in #Köln, #Bielefeld und #Herford hinzu, meist zu #Bäumen oder #Bächen: Aktuelle Termine &#8230; <a href="https://jejko.de/stadtfuehrer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Stadtführer in Aachen, Köln,  Bielefeld und Herford“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meine Leidenschaft für das Konzipieren von Stadtführungen begann 1980 in #<a href="http://jejko.de/aachen">Aachen</a>. Damals arbeitete ich für die Jusos und für die #<a href="https://jejko.de/pazifismus/" data-type="post" data-id="125">Friedensbewegung</a> eine &#8222;antimilitaristische Fahrradrallye&#8220; aus, die im September 1980 auch stattfand und später noch einige Jahre lang wiederholt wurde. Es kamen Führungen in #<a href="https://jejko.de/koeln/" data-type="post" data-id="194">Köln</a>, #<a href="https://jejko.de/bielefeld/" data-type="post" data-id="51">Bielefeld </a>und #<a href="https://jejko.de/herford/" data-type="post" data-id="475">Herford </a>hinzu, meist zu #<a href="https://jejko.de/baeume/" data-type="post" data-id="36">Bäumen</a> oder #<a href="https://jejko.de/baeche/" data-type="post" data-id="33">Bächen</a>:</p>



<span id="more-645"></span>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine Führung zu romanischen Kirchen in #<a href="http://jejko.de/koeln">Köln</a> (1997, privat),</li>



<li>mehrere &#8222;Denkmal-Baum&#8220;-Exkursionen (ab 2009, für den Naturwissenschaftlichen Verein Bielefeld und Umgegend),</li>



<li>eine Führung &#8222;Die schönsten Bäume von #<a href="http://jejko.de/bielefeld">Bielefeld</a>&#8220; (2011, für den BUND),</li>



<li>eine natur- und stadtgeschichtliche Führung &#8222;Das Zwitschern der Bäume&#8220; in Bielefeld (2014, für den BUND und das Bielefelder Stadtjubiläum),</li>



<li>die Führungen &#8222;Herforder Bäume im zartgrünen April&#8220; und &#8222;Herforder Herbstfarben&#8220; (2016, für den BUND),</li>



<li>die geführten Radtouren &#8222;<a href="https://bielefelder-baeche.de/?p=581">13 Bäche rund um Dornberg</a>&#8220; , &#8222;<a href="https://bielefelder-baeche.de/?p=583">Zehn Bäche rund um Heepen</a>&#8220; , &#8222;<a href="https://bielefelder-baeche.de/?p=577">Zehn Bäche rund um Brackwede und Ummeln</a>&#8220; und &#8222;Acht Bäche rund um Sennestadt&#8220; (ab 2017, für den BUND Bielefeld); die geführte Radtour &#8222;Kleine Oasen in Stieghorst: 11-Bäche-Tour in Stieghorst, Oldentrup und Hillegossen&#8220; (ab 2025, für die Volkshochschule Bielefeld)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Termine</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-1024x768.jpg" alt="Baderbach-Aue in Bielefeld" class="wp-image-1403 size-full" srcset="https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-1024x768.jpg 1024w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-300x225.jpg 300w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-150x113.jpg 150w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-768x576.jpg 768w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-1536x1152.jpg 1536w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373-1200x900.jpg 1200w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2025/02/P1130373.jpg 2048w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Kleine Oasen in Stieghorst und Heepen: 10-Bäche-Tour </strong>mit dem Fahrrad am Sonntag, 6. April 2025, 11 h-15 h. <a href="https://www.vhs-bielefeld.de/kurssuche/kurs/Kleine-Oasen-in-Stieghorst-und-Heepen-10-Baeche-Tour/2511406E7#inhalt">Anmelden via VHS Bielefeld</a></p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-1024x771.jpg" alt="" class="wp-image-1462 size-full" srcset="https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-1024x771.jpg 1024w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-300x226.jpg 300w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-150x113.jpg 150w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-768x578.jpg 768w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-1536x1157.jpg 1536w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-2048x1542.jpg 2048w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/11/Frordisser-Bach-bei-Hillegossen-1200x904.jpg 1200w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Kleine Oasen in Stieghorst: 11-Bäche-Tour </strong>durch Stieghorst, Oldentrup und Hillegossen mit dem Fahrrad am Sonntag, 13. April 2025, 11h-15h. <a href="https://www.vhs-bielefeld.de/kurssuche/kurs/Kleine-Oasen-in-Stieghorst-11-Baeche-Tour-durch-Stieghorst/2511407E7#inhalt">Anmelden via VHS Bielefeld</a> </p>
</div></div>
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		<title>Berlin</title>
		<link>https://jejko.de/berlin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 17:28:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst war sie die geteilte Stadt und Hauptstadt nur auf der anderen Seite, und dann insgesamt. Längere Aufenthalte in Berlin kann ich für 1971, 1982, 1986, 1991, 2007, 2014 und 2018 rekonstruieren. Darunter waren vier Arbeitsbesuche als Historiker und als Werbetexter. 1971, als Elfjähriger, habe ich zusammen mit meiner kleinen Schwester Birke meine Tante Heinke &#8230; <a href="https://jejko.de/berlin/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Berlin“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0951.jpg" alt="" class="wp-image-464" srcset="https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0951.jpg 1024w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0951-300x225.jpg 300w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0951-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hinterhof in Berlin-Kreuzberg (Foto Korff 2018)</figcaption></figure>



<p>Erst war sie die geteilte Stadt und Hauptstadt nur auf der anderen Seite, und dann insgesamt. Längere Aufenthalte in Berlin kann ich für 1971, 1982, 1986, 1991, 2007, 2014 und 2018 rekonstruieren. Darunter waren vier Arbeitsbesuche als Historiker und als Werbetexter.</p>



<span id="more-463"></span>



<p>1971, als Elfjähriger, habe ich zusammen mit meiner kleinen Schwester Birke meine Tante Heinke Jarczyk in West-Berlin besucht. Wir waren im Zoo, auf dem Funkturm, auf der Pfaueninsel, am Wannsee, im Grunewald, in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, auf dem Kurfürstendamm&#8230; </p>



<p>1982 habe ich mit mehreren Aachener Mitstudis, die im Seniorat Geschichte aktiv waren, den Alternativen Historikertag in West-Berlin besucht. Im Gedächtnis blieben mir mehrere Kneipen in Kreuzberg und eine winterlich-abenteuerliche Transitfahrt mit einem alten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Typ_4">VW 411 Variant</a>. Der irritierte Blick des Grenzers auf einen Aufkleber &#8222;<a href="https://www.linke-t-shirts.de/aufkleber/runter-mit-dem-maennlichkeitswahn_g103639.htm">Runter mit dem Männlichkeitswahn</a>&#8220; . Kurz danach erschien ein Cartoon von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F._K._Waechter">F. K. Waechter</a> in der &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Titanic_(Magazin)">Titanic</a>&#8220; : Da war genau die Kreuzberger Kneipenstraße abgezeichnet, in der wir gewesen waren; und durch die Straße spazierten der Teufel und der Liebe Gott.</p>



<p>1986 besuchte ich das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Festival_des_politischen_Liedes">Festival des politischen Liedes</a> in &#8222;Berlin &#8211; Hauptstadt der DDR&#8220; und erlebte dort u.a. ein Konzert von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pete_Seeger">Pete Seeger</a> und vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberklub">Oktoberklub</a>. Ich besuchte die tief verschneite KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen.</p>



<p>1991 arbeitete ich mehrere Tage im ehemaligen Zentralen Parteiarchiv der SED, um das Thema meiner Magisterarbeit als #<a href="http://jejko.de/geschichte">Historiker </a>fortzuführen. Es ging dabei um die Gründung der SED 1946. Ich besuchte die KZ-Gedenkstätte Ravensbrück und führte, vermittelt durch meine Zimmerwirtin im Prenzlauer Berg, ein Gespräch mit dem alten DDR-Historiker Eduard Ullmann.</p>



<p>Die Ereignisse von 1982 bis 1991 kommen als Szenen in meinem Romanwerk &#8222;<a href="https://jejko.de/vorwarnzeit/" data-type="post" data-id="552">Vorwarnzeit</a>&#8220; über die 1980er Jahre vor.</p>



<p>2007 und 2008 besuchte ich als #<a href="http://jejko.de/werbetext">Werbetexter</a> die Jahresversammlungen des Fachverbands Freier Werbetexter (später <a href="http://www.texterverband.de">Texterverband</a>) in den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hackesche_H%C3%B6fe">Hackeschen Höfen</a> in Berlin.</p>



<p>2014 bis 2018 organisierte ich als #<a href="http://jejko.de/naturschutz">BUND</a>-Regionalgruppenvorsitzender zusammen mit dem Naturschützer Peter Michalke (bis 2017) jeweils einen Bus aus Ostwestfalen zur Großdemonstration &#8222;<a href="https://wir-haben-es-satt.de/">Wir haben Agrarindustrie satt</a>&#8220; , die jährlich im Januar parallel zur Grünen Woche stattfindet.</p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Mobilität</title>
		<link>https://jejko.de/mobilitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 22:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Positionen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Branchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass jeder Hintern eine Tonne Stahl, Glas und Kunststoff durch enge Straßen bugsieren muss, nur um sich selbst von der Wohnung zum Arbeitsplatz zu bewegen – das konnte nicht das letzte Wort der Mobilitätsentwicklung gewesen sein. Davon war ich bereits 1974 überzeugt, nachdem ich Hans Dollingers Buch „Die totale Autogesellschaft“ gelesen hatte. Die Suche nach &#8230; <a href="https://jejko.de/mobilitaet/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mobilität“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://jejko.de/wp-content/uploads/2020/03/Mandala-Musik.jpg" alt="" class="wp-image-376" srcset="https://jejko.de/wp-content/uploads/2020/03/Mandala-Musik.jpg 800w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2020/03/Mandala-Musik-300x225.jpg 300w, https://jejko.de/wp-content/uploads/2020/03/Mandala-Musik-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Autofreie August-Bebel-Straße, Bielefeld 2008, mit Kozma Orkestar (Korff 2008)</figcaption></figure>



<p>Dass jeder Hintern eine Tonne Stahl, Glas und Kunststoff durch enge Straßen bugsieren muss, nur um sich selbst von der Wohnung zum Arbeitsplatz zu bewegen – das konnte nicht das letzte Wort der Mobilitätsentwicklung gewesen sein. </p>



<span id="more-296"></span>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="http://www.teuto-ohne-auto.de"><img loading="lazy" decoding="async" width="234" height="60" src="https://jejko.de/wp-content/uploads/2020/03/banner234x60_a.gif" alt="" class="wp-image-1584"/></a></figure>



<p>Davon war ich bereits 1974 überzeugt, nachdem ich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Dollinger">Hans Dollingers</a> Buch „Die totale Autogesellschaft“ gelesen hatte. Die Suche nach attraktiven Alternativen zum stinkenden, lauten und platzgreifenden Autoverkehr war eines meiner Lebensmotti. 2003-04 konzipierte ich unter dem Markennamen »<a href="http://www.teuto-ohne-auto.de">Teuto ohne Auto</a>« den ersten autofreien Sonntag Westfalens, der am 19. Juni 2005 zwischen #<a href="http://jejko.de/bielefeld">Bielefeld</a> und Detmold 35.000 Menschen begeisterte (#<a href="http://jejko.de/veranstaltungen">Veranstaltungen</a>).  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="127" src="https://jejko.de/wp-content/uploads/2021/06/VCD-Logo.png" alt="" class="wp-image-565"/></figure>



<p>Als regelmäßiger Benutzer von Bus und Bahn umtrieb mich immer wieder das Ziel, vor allem die Kommunikation zwischen <strong>Öffis</strong> und Fahrgästen zu verbessern. Ich bin aktives Mitglied im <a href="http://www.vcd.org">Verkehrsclub Deutschland (VCD)</a>, der sich für eine umwelt- und klimafreundliche Verkehrspolitik einsetzt.  </p>



<p>2005 schlug ich dem neu gegründeten Bielefelder #<a href="http://jejko.de/it-kompetenz">IT-Kompetenz</a>-Netzwerk vor, als Demonstration des praktischen Nutzens von Informationstechnik die Expo-2000-Terminals an vielen Bielefelder Stadtbahnhaltestellen mit einer #<a href="http://jejko.de/interaktives">interaktiven</a> Fahrplanberatung auszustatten. Das Projekt scheiterte an technischen Beschränkungen der Geräte. 2006 konzipierte ich gemeinsam mit zwei Kollegen eine Kulturlinie 1 für Bielefeld und präsentierte sie dem Verkehrsbetrieb moBiel (#<a href="http://jejko.de/schoener-scheitern">Schöner Scheitern</a>). 2007 legte ich eine Idee drauf, wie man mit einfachen Mitteln verhindern könnte, dass herannahende Stadtbahnen von Autofahrern und Fußgängern übersehen werden. 2018 half ich der <a href="http://www.landeseisenbahn-lippe.de">Landeseisenbahn Lippe</a> in #<a href="http://jejko.de/nordlippe">Nordlippe</a>, mit dem <a href="https://www.smart-railway-owl.de/monocab">Forschungskonzept „CountryCab“</a> den Deutschen Mobilitätspreis zu gewinnen. 2019 konzipierte ich eine Imageaktion für Öffis, die zugleich das Problem der häufig unverständlichen oder unsympathischen Haltestellenansagen lösen könnte.  </p>
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		<title>Solingen</title>
		<link>https://jejko.de/solingen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 22:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die bergische Industriestadt, berühmt für Messerklingen und den wahrscheinlich letzten westdeutschen O-Bus, war 1986 Gegenstand einer Lokalstudie in meiner Magisterarbeit als *Historiker. Zwei Jahre früher habe ich dort eine Arbeitswoche verbracht als Wahlkampfhelfer für eine kleine sozial engagierte Partei. Dabei habe ich einen Umweltbus gefahren und in mehreren Wohnstraßen, meist in Arbeitervierteln, Straßenlärm aufgenommen und &#8230; <a href="https://jejko.de/solingen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Solingen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die bergische Industriestadt, berühmt für Messerklingen und den wahrscheinlich letzten westdeutschen O-Bus, war 1986 Gegenstand einer Lokalstudie in meiner Magisterarbeit als *<a href="http://jejko.de/geschichte">Historiker</a>. </p>



<span id="more-219"></span>



<p>Zwei Jahre früher habe ich dort eine Arbeitswoche verbracht als Wahlkampfhelfer für eine kleine sozial engagierte Partei. Dabei habe ich einen Umweltbus gefahren und in mehreren Wohnstraßen, meist in Arbeitervierteln, Straßenlärm aufgenommen und dokumentiert (#<a href="http://jejko.de/mobilitaet">Mobilität</a>). </p>
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		<title>Projektentwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jejko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 22:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fertigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[und Projektbetreuung: #Bäche, #Bäume, #Konzeptionen, #Veranstaltungen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>und Projektbetreuung: #<a href="http://jejko.de/baeche">Bäche</a>, #<a href="http://jejko.de/baeume">Bäume</a>, #<a href="http://jejko.de/konzeptionen">Konzeptionen</a>, #<a href="http://jejko.de/veranstaltungen">Veranstaltungen</a> </p>
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