Bäche

Johannisbach-Aue bei Bielefeld (Korff 2016)

Die murmelnden und plätschernden Gesellen haben es Jens dem Wanderer und Radfahrer angetan. In #Bielefeld, eigentlich eine ziemlich betonreiche Industriestadt, gibt es ungewöhnlich viele davon:

an die hundert Bäche mäandern durchs Stadtgebiet und strukturieren es; zahlreiche Grünzüge trennen die Stadtteile voneinander, und in fast jedem davon plätschert ein Bächlein. So entstand das sog. Puschengrün: Grünanlagen, die man fast von jedem Bielefelder Wohngebiet aus in Puschen (Hausschuhen) erreichen kann. Dennoch klagen viele Bielefelder:innen routinemäßig über fehlendes Wasser in der Stadt, weil es keinen Fluss gibt. Diesen Undank, begangen an den Bielefelder Bächen, versuche ich seit 2016 zu kontern. Eine Website bielefelder-baeche.de porträtiert unter dem Motto „Bielefeld liegt doch am Wasser“ zahlreiche Bäche. Im Frühjahr locke ich das Publikum zu Fahrrad-Exkursionen wie „10 Bäche rund um Ummeln“. Von Sponsoren finanzierte Schilder an den rund 700 Brücken über Bielefelder Bäche sollen die Namen der Bäche populärer machen.

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