Trost

Trost ist ein Zwitterwesen: einerseits ein individuelles Gefühl, andererseits eine Kommunikationsform zwischen Menschen. Man kann Trost finden, und man kann Trost spenden. Das Verb »finden« deutet an, dass Trost einer anderen Gefühlskategorie angehört als zum Beispiel Freude oder Ärger. Freude findet man nicht, sie erfüllt einen, so wie eine Rosenduft, den man einatmet. Ärger findet man nicht, sondern man gerät in ihn hinein, so wie man in einen Sumpf hineingerät. Trost also findet man, so wie man auf einer Almwiese eine Lilie findet.

»Der Trost« ist zudem eine Skulptur, die meine Schwester Birke Korff 1986 zum Abschluss ihres Kunststudiums an der RWTH Aachen geschaffen hat. Es bietet sich an, diese Skulptur anzuschauen, wenn man mehr über jenes Zwitter-wesen erfahren will.

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Kunstgeschichte

Meine Eltern, der rheinische Blumenbindermeister Willi Korff (1932-2012) und die siebenbürgische Gärtnerin und Blumenbinderin Birke Korff (*1935), waren beide kunstgeschichtlich interessiert. Die Dekorationskunst meines Vaters war von Moritz Evers (Weihenstephan) geprägt und diese wiederum vom Bauhaus. Meine jüngere Schwester Birke Korff (1961-2020) war Kunstlehrerin, Bildhauerin und Malerin. Meine Frau Dr. Gerlinde Volland (*1962), mit der ich 1994-2012 liiert und ab 2007 verheiratet war, ist Kunsthistorikerin in #Bielefeld. Ihr verdanke ich zahlreiche Begegnungen mit der Kunst und Baukunst der Renaissance, des Barock, des Jugendstils und des Bauhauses sowie mit der Gartenkunst dieser Epochen und der Zeit der Landschaftsgärten.

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