Wasser bricht Stein: Kornelkirschen

Die Kornelkirsche (Cornus mas), auch Gelber Hartriegel oder Herlitze genannt, ist ein baumartiger Strauch aus der Gattung Hartriegel, der im Alter 8 Meter Höhe erreicht. Die Rinde der jungen Zweige ist gelbgrau. Die gelben Blüten erscheinen schon Ende März. Im August und September werden die Früchte reif. Sie sind länglich, kleiner als Kirschen, anfangs rot, später schwarzrot. Die Kornelkirsche ist nicht näher mit der Kirsche verwandt. Das Holz ist sehr hart und wurde in der Antike für Lanzen genutzt, später für Spazierstöcke. Die eingemachten Früchte werden seit Alters her gegessen, auch als Marmelade oder Gelee, und zu Likör oder Obstbrand verarbeitet.

Nach der #Revolution muss Tutti ein Denkmal gesetzt werden! Das verkündete Till in seinen linken Aachener Freundeskreisen ein ums andere Mal.

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Lesen

Lesen ist eine meiner Leidenschaften. Es fängt schon damit an, dass mich Buchstaben und Schriften faszinieren, ihre Formen, ihre feingliedrige Schönheit. Und dann erst die Laute, die sie codieren: Ein Buchstabe ist ein sichtbares Zeichen, aber beim Lesen höre ich einen Laut. Diese Verbindung der Sinneswelten ist frappant. Und dann erst die Bedeutungen!

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Tanzen

#Singen und Tanzen liegen zumindest in #Köln nahe beieinander. Deshalb durfte ich als Mitsänger des Chores „Die Liederlinge“ bald auch mittanzen: 1991 bei einer Putztanz-Choreografie auf den Marsch „Der General“, 1994 bei einer Koffertanz-Choreografie auf eine Filmmusik von Nino Rota – beide konzipiert von unserem damaligen Chorleiter und Tanzlehrer Andreas Lehrke.

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Linker

Angefangen hat es 1972 mit einem Wahlkampfbutton „Willy wählen“. Damals war ich 12 und hatte mit dieser Stellungnahme, die natürlich über die sozialdemokratischen Eltern vermittelt worden war, einen schweren Stand am konservativen Kaiser-Karls-Gymnasium zu Aachen. Doch ich blieb dran und schrieb in der Schülerzeitung gegen Berufsverbote und für Gesamtschule, kritisierte gar in meinem ersten #Essay das elitär-dünkelhafte Bildungsideal des Schuldirektors, der 1976 in einer Festrede das „Ende der Paideia“ heraufbeschworen hatte, weil die Oberstufe reformiert wurde. Et is, wie et is: Ich bin ein Linker. Genauer: ein linker Demokrat. Frivoler: ein #grün-#pazifistischer Liberalkommunist.

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Singen

Jens Jürgen Korff singt Georg Kreisler, Köln 1997
Auftritt mit Georg Kreislers Chanson „Der Kompagnon“, Köln 1997 (mit Michael Herden und Peter Müller)

Ich singe in Chören seit 1970: u.a. im Schulchor des Kaiser-Karls-Gymnasiums zu #Aachen (1970-75), in der AG Historisches Lied an der RWTH Aachen (1981-85), im #Kölner Chor „Die Liederlinge“ (1987-99), im Universitätschor Bielefeld (2000-02), im Wozachor #Bielefeld (2003-15), im Quintenkomplott Bielefeld (2015-19). Meine Chorstimme wechselte von Sopran 2 über Bass 1 und Tenor 1 wieder zu Bass 1.

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Fotografie

Krimmler Wasserfall im Nationalpark Hohe Tauern (Korff 2012)

Die ist seit vielen Jahren eines meiner liebsten Hobbys, vor allem die Landschafts- und Stadtfotografie. In den Naturschutzprojekten „Bielefelder Bäume“, „Bielefelder Bäche“ und „Herforder Bäume“ sowie unter der Marke Teutoblicke habe ich das Hobby auch teilweise zum Beruf machen können. Soweit es projektweise Geld dafür gab. Seit 2016 lerne ich bei einer Profifotografin, mit der ich befreundet bin: Klaudia Kretschmer.

Lexika

Enzyklopädien haben mich schon um 1970 fasziniert. Um 1978 habe ich auf getippten Zetteln ein Zettelkastenlexikon meines Abiturwissens angelegt. Als Lexikonautor habe ich 1994 und 1997 zwei #Umweltlexika verfasst und 1998-2007 die Themengebiete Umwelt, Natur, Klima und Entsorgung im Harenberg-Jahrbuch „Aktuell“ betreut. Seit 2004 bin ich ehrenamtlicher #Wikipedia-Autor und schreibe dort vor allem Artikel über #Geschichte.

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