Kunstgeschichte

Meine Eltern, der rheinische Blumenbindermeister Willi Korff (1932-2012) und die siebenbürgische Gärtnerin und Blumenbinderin Birke Korff (*1935), waren beide kunstgeschichtlich interessiert. Die Dekorationskunst meines Vaters war von Moritz Evers (Weihenstephan) geprägt und diese wiederum vom Bauhaus. Meine jüngere Schwester Birke Korff (1961-2020) war Kunstlehrerin, Bildhauerin und Malerin. Meine Frau Dr. Gerlinde Volland (*1962), mit der ich 1994-2012 liiert und ab 2007 verheiratet war, ist Kunsthistorikerin in #Bielefeld. Ihr verdanke ich zahlreiche Begegnungen mit der Kunst und Baukunst der Renaissance, des Barock, des Jugendstils und des Bauhauses sowie mit der Gartenkunst dieser Epochen und der Zeit der Landschaftsgärten.

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Suchmaschinen

Suchmaschinen faszinieren mich, seit ich das Internet kenne, also etwa seit 1996. Die ersten, mit denen ich gearbeitet habe, hießen Fireball und AltaVista. Die Idee, ein textgestütztes Gesamtverzeichnis des online verfügbaren Wissens bereitzustellen, hatte für einen wissenshungrigen Menschen wie mich etwas Paradiesisches an sich:

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Usability

Usability, wörtlich Gebrauchsfähigkeit, wird auf Deutsch eher als Benutzer-freundlichkeit übersetzt. Später entstand für diesen Komplex der Begriff User Experience (UX), also Benutzer-Erleben. Mit Usability gemeint ist die Eigenschaft von Benutzeroberflächen (von Geräten oder Software) sowie von Websites und Internet-Anwendungen, der Benutzerin und dem Benutzer die Nutzung zu erleichtern. Das schafft eine Website z.B., indem sie übersichtlich ist, eine sofort verständliche Navigation anbietet, aussagestarke Überschriften und Bilder verwendet, Informationen genau dort anbietet, wo die meisten Besucher sie suchen.

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11. September 2001: Antwort auf „offene Fragen“

Zum 20. Jahrestag des Massenmords von Manhattan, der unser Leben mitprägte, habe ich mir erlaubt, die wichtigsten „ungeklärten Fragen“ der sog. Truther zu beantworten: in der Freitag-Community und in drei Videos auf Vimeo (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

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Lesen

Lesen ist eine meiner Leidenschaften. Es fängt schon damit an, dass mich Buchstaben und Schriften faszinieren, ihre Formen, ihre feingliedrige Schönheit. Und dann erst die Laute, die sie codieren: Ein Buchstabe ist ein sichtbares Zeichen, aber beim Lesen höre ich einen Laut. Diese Verbindung der Sinneswelten ist frappant. Und dann erst die Bedeutungen!

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Linker

Angefangen hat es 1972 mit einem Wahlkampfbutton „Willy wählen“. Damals war ich 12 und hatte mit dieser Stellungnahme, die natürlich über die sozialdemokratischen Eltern vermittelt worden war, einen schweren Stand am konservativen Kaiser-Karls-Gymnasium zu Aachen. Doch ich blieb dran und schrieb in der Schülerzeitung gegen Berufsverbote und für Gesamtschule, kritisierte gar in meinem ersten #Essay das elitär-dünkelhafte Bildungsideal des Schuldirektors, der 1976 in einer Festrede das „Ende der Paideia“ heraufbeschworen hatte, weil die Oberstufe reformiert wurde. Et is, wie et is: Ich bin ein Linker. Genauer: ein linker Demokrat. Frivoler: ein #grün-#pazifistischer Liberalkommunist.

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Humor

Ich lache besonders gern und aufmerksam über Scherze von Heinrich Böll, Claire Bretécher, Charlie Chaplin, Tommy Engel, Heinz Erhardt, Robert Gernhardt, René Goscinny, Heinrich Heine, Ernst Jandl, Mascha Kaléko, Wladimir Kaminer, Buster Keaton, Gabi Köster, Gerd Köster, Georg Kreisler, Stan Laurel, Stanislaw Lem, Georg Christoph Lichtenberg, Klaus Mann, Groucho, Chico und Harpo Marx, Christian Morgenstern, Erich Mühsam, Joachim Ringelnatz, Herbert Rosendorfer, Eugen Roth, Ralph Ruthe, Jacques Tati, Kurt Tucholsky, Horst Tomayer, Karl Valentin und Bodo Wartke. (Vergessene, verzeih!)

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