Vorwarnzeit: Dresden 1988

Dresden, die Hauptstadt Sachsens, liegt an der Elbe, nicht weit unterhalb der Stelle, wo der Fluss aus dem Elbsandsteingebirge ins Tiefland strömt. Mit 560.000 Einwohnern ist die Stadt etwas kleiner als Leipzig und die zwölftgrößte Stadt Deutschlands. Die Innenstadt ist berühmt für ihre Barockbauten, die vor allem auf die Regierungszeit Augusts des Starken (1694–1733) zurückgehen.

Als Till im Februar 1988 nach Dresden kam, dachte er mit Grauen an jenen 13. Februar 1945, an dem das »Elbflorenz«, die prachtvolle sächische Residenzstadt, in Schutt und Asche fiel und Zehntausende hier verbrannten.

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Lesen

Lesen ist eine meiner Leidenschaften. Es fängt schon damit an, dass mich Buchstaben und Schriften faszinieren, ihre Formen, ihre feingliedrige Schönheit. Und dann erst die Laute, die sie codieren: Ein Buchstabe ist ein sichtbares Zeichen, aber beim Lesen höre ich einen Laut. Diese Verbindung der Sinneswelten ist frappant. Und dann erst die Bedeutungen!

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Vorwarnzeit

Vorwarnzeit: Tills liberalkommunistische Streiche im letzten Jahrzehnt von BRD und DDR, alphabetisch geordnet. Das ist der Arbeitstitel eines literarischen Projekts, das ich 2008 begonnen habe und das 2020 durch ein Künstlerstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.

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Berlin

Hinterhof in Berlin-Kreuzberg (Foto Korff 2018)

Erst war sie die geteilte Stadt und Hauptstadt nur auf der anderen Seite, und dann insgesamt. Längere Aufenthalte in Berlin kann ich für 1971, 1982, 1986, 1991, 2007, 2014 und 2018 rekonstruieren. Darunter waren vier Arbeitsbesuche als Historiker und als Werbetexter.

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